Das WOPOL-Symposium…

…fand zuletzt am 6. und 7. März 2026 in München statt. Martina Düfer hat das Event treffend zusammengefasst:

Liebe Power-Frauen,

auch dieses Mal möchte ich es nicht versäumen unser Symposium zusammenzufassen. Für diejenigen die dabei waren, um sich noch einmal an die schöne Zeit in München zu erinnern, für diejenigen, die keine Zeit hatten, um sie an den Highlights teilhaben zu lassen.

Getreu unserem Motto ”It´s all about Life (Sciences)” haben wir in sieben Vorträgen eine spannende Forschungsreise unternommen. 

Den Auftakt am Freitagnachmittag machte die Diabetologie mit Anne Gresch (University of Colorado), die uns via Zoom aus Denver zugeschaltet war und Einblicke in die heterogene Aktivität der beta-Zellen des Pankreas gegeben hat. Hierbei stand die Rolle des Transkriptionsfaktor-Proteins c-Fos im Mittelpunkt. Kathrin Maedler (Universität Bremen) berichtete daran anschließend über die wichtige Rolle, die inflammatorische Signalwege im exokrinen Pankreasgewebe für die Pathogenese des Typ 1 Diabetes mellitus spielen. Weiter ging es mit Neurophysiologie und spannenden Daten, präsentiert von Michaela Kress (Universität Innsbruck), über die Interaktion von IL-4 mit glutamatergen Synapsen in der Schmerzwahrnehmung. Photopharmakologie war der Schlüsselbegriff der beiden Vorträge von Ursula Storch und Serap Erdogmus (Universität Regensburg), in denen unter anderem dargestellt war, wie schnelle Kinetiken von TRPC6-Kanälen mit neuen photosensitiven Aktivatoren messbar werden.

Symposiums-Tag 1 wurde abgerundet durch einen Blick von Sophie Kerth (Dt. Herzzentrum München) auf die Interaktion zwischen endothelialen NADPH-Oxidasen und SGLT2-Expression in der Kardiologie.

Genügend Zeit die Wissensberge zu verarbeiten hatten wir beim ausgiebigen Warten auf das Abendessen in der Brasserie La Bouche.

Am Samstag hat Angelika Rzepka (AIT Wien) uns in die Welt des Daten-Managements im Rahmen der Digital Health Innovation Strategie in Österreich mitgenommen. Auch wenn noch viel zu tun ist, war es spannend zu hören, wie das Zusammenführen der Gesundheitsdaten eines Einzelnen zum Wohle aller gelingen soll und kann.

Dieser Beitrag leitete bereits über zu den „großen“ gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit. Im Mittelpunkt unserer abschließenden Diskussionsrunde stand der sehr sehenswerte Nachruf auf Rita Süssmuth (https://www.youtube.com/watch?v=cbIU9Q0f-v8), die als Pionieren von Frauenrechten auf politischer Ebene unvergessen bleiben wird.

Wie immer hat es sich zu 100 % gelohnt sich zu treffen und auszutauschen!

Ein herzliches Dankeschön an alle Rednerinnen und alle Teilnehmerinnen für die spannenden Vorträge und Diskussionen.

Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Treffen und hoffen, dass viele von euch dabei sein werden.

Im Namen des Vorstandes,

viele Grüße in die Runde,

Martina Düfer

Neuigkeiten aus der Forschung unserer Mitglieder

Forschende des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) (Darunter auch unser Mitglied Frau Prof. Dr. Anette Schürmann) haben neue Erkenntnisse über die molekularen Anpassungen im Skelettmuskel nach einer bariatrischen Operation bei adipösen Patienten mit und ohne Typ-2-Diabetes gewonnen. Ihre Ergebnisse haben sie im Journal Diabetes & Metabolism veröffentlicht. Zur Pressemitteilung